30 Mai

Drei LAUtonomia Aktivist_innen im Knast

soli_web

Die Repression gegen die Klimabewegung in Deutschland nimmt immer mehr zu, da sich immer mehr Menschen zu radikalerem Widerstand gegen die Zerstörung von Natur und Umwelt entscheiden. Nachdem es seit mehreren Jahren die Waldbesetzung im Hambacher Forst gibt, wurde dieses Jahr im März ein Wald in der Lausitz besetzt. Das Projekt LAUtonomia wurde leider am 18. Mai brutal geräumt. Im Rahmen von LAUtonomia gab es mehrere Festnahmen, sowohl vor als auch nach der Räumung. Momentan befinden sich 3 Aktivist_innen in Haft.

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25 Mai

Prag: Repressionen gegen das soziale Zentrum Klinika

Zum zweiten Mal in den letzten zwei Wochen hat die tschechische Polizei das Autonome Zentrum Klinika in Prag unter dem Vorwand der Sprengstoffsuche gestürmt, nachdem per anonymer email eine Bombendrohung eingegangen war.

Nach der ersten Erstürmung am Freitag den 20.5. gelang es einigen Aktivist*innen auf dem Dach des Gebäudes zu bleiben, während die Polizei das Gebäude räumte und einem Vertreter des Staates, Eigentümer des Hauses, übergab. Jedoch konnte Klinika später am Abend erfolgreich wiederbesetzt werden. Weiterlesen

22 Mai

27.05 18:30 Solidarität mit Critical Mass Belarus

Vor einem Monat endete die Critical Mass in Minsk damit, dass 4 Personen wegen des Verstoßes gegen die Straßenverkehrsordnung und 2 Personen wegen Gewalt gegen die Polizei angeklagt wurden. Das belarussische Regime nutzt alle Mittel um soziale Bewegungen im Land zu diskreditieren. Die Straßenpolizistinnen hatten berichtet, dass zwei Personen der Critical Mass die Beamten angegriffen und eine Jacke entwendet hätten. Diese Information kam gleichzeitig mit der Meldung, dass die Polizistinnen gewaltsam gegen Teilnehmer*innen vorgingen – diese wurden während der Festnahme, im Polizeiauto und auf der Polizeiwache geschlagen. Eine Person erzählte, sie haben einen Zahn verloren während sie geschlagen wurde. Jetzt drohen einer Person bis zu 6 Jahre Gefängnis[1].

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22 Mai

Poznan, Polen: Drei Monate im Gefängnis für Zwangsräumungsblockade

Am 27. April ging Lukasz Bukowski, der in der Anarchistischen Föderation Poznan mitmacht, für drei Monate ins Gefängnis. Er war wegen Körperverletzung eines Polizisten angeklagt und verurteilt worden. Zu der Tat soll es gekommen sein, als Leute die Zwangsräumung der Wohnung einer behinderten Frau und ihres Ehemannes, Katrzyna und Ryszard Jencz, durch eine Blockade verhindern wollten. Lukasz weigerte sich, die gegen ihn verhängte Geldstrafe zu bezahlen, die erst in zwangsweise Ableistung von Sozialstunden und dann in eine Gefängnisstrafe umgewandelt wurde. Er hat die dreimonatige Gefängnisstrafe in Poznan angetreten.

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11 Mai

Anruf zur Solidarität mit den verhafteten Aktivist_innen vom Critical Mass in Belarus

Am 29. April wurden während der Critical Mass in Minsk 6 Leute verhaftet und Strafverfahren gegen einen Teilnehmer eröffnet. Dmitry Polienko wird Gewalt gegen Polizisten vorgeworfen und vier Teilnehmer_innen der Verstoß gegen die Straßenverkehrsordnung. Dmitry befindet sich jetz in U-Haft und wartet auf den Prozess – die maximal zu erwartende Strafe für diesen Paragraph sind 6 Jahre. Dmitry braucht die Solidaritäts-Aktionen aber auch Geld für Lebensmittelpakete ins Gefängnis.

In sozialen Netzwerken wurde bereits ein flash mob mit dem hashtag #iamcriticalmass #ятожекритическаямасса gestartet um Solidarität mit den Betroffenen der Repression zu zeigen. Du kannst ABC-Belarus an belarus_abc@riseup.net deine Berichte und Fotos von Soliaktionen schicken. Aussderm kannst du auch Geld über Paypal überweisen mit der selben Adresse belarus_abc@riseup.net und dem Verwendungszweck „critical mass“.

Bis Alle sind frei! ABC-Belarus

02 Mai

Solidarität mit FAU-Mitglied Justus M: Prozess 3. Mai, 8:30 Uhr

Ahoj Leute, unser Genosse Justus M. kann morgen unseren Support gebrauchen. Wie schon im Januar muss er vor Gericht. Er wird beschuldigt im März 2013 einen Bullen mit einer unserer Fahnen geschlagen zu haben. Damals hatte die NPD gegen die „deutschenfeindliche“ Stimmung demonstriert. Die Bullen hielten die Gegendemonstrant_innen auf massig Abstand. Irgendwann versuchten sie auch noch ein Transpi zu entwenden. Es gab Protest, die Bullen griffen mit Fäusten, Pfeffer und Schlagstöcken an. Es gab unter den Gegendemonstrant_innen mindestens 15 Verletzte. In dieser Situation soll sich unser Kollege mit einer Fahne gewehrt haben. Den angeblich getroffenen Bullen hat es zwar nicht gejuckt – er wurde nach eigener Aussage nicht verletzt – den Zugführer und die Staatsanwaltschaft aber schon. Die Bullen hatten im Januar als Beweis geschnittenes Videomaterial vorgelegt. Auf Antrag wurde dies von der Richterin abgelehnt. Nun geht der Prozess mit den ungeschnittenen Videos weiter. Wir fordern Freispruch für Justus M., Selbstverteidigung gegen bewaffnete Irre, egal ob Bullen oder Nazis, ist legitim! Weiterlesen