27 Nov

Solidarity Zone – eine neue Initiative zur Unterstützung von Anti-Kriegs-Gefangenen in Russland

Solidarity Zone ist eine neue Initiative, die von antiautoritären Aktivist*innen gegründet wurde. Das Anarchist Black Cross Moscow arbeitet mit der neuen Initiative zusammen, und wir ermutigen alle, sie zu unterstützen.

Die Solidarity Zone ist eine grassroot Initiative zur Unterstützung derjenigen, die wegen ihrer Antikriegsaktionen verfolgt werden. Wir haben uns im Frühjahr 2022 zusammengeschlossen, um denjenigen zu helfen, die von Menschenrechtsorganisationen (NGO´s) nicht beachtet werden.

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25 Nov

Ein politisches und persönliches Statement sowie Rückblick zu unserer Soli-Arbeit zum Angriffskrieg auf die Ukraine bisher

Der folgende Text ist eine stark gekürzte Version von diesem Textes
Die lange Version gibt es auch in ukrainischer, russischer und englischer Sprache.

Seit dem ersten Tag des Einmarsches russischer Truppen in die Ukraine arbeiten wir mit Freund*innen vor Ort sowie Gefährt*innen aus Belarus, Russland und Polen zusammen. Dies wurde durch Tausende von Spenden von Menschen aus der ganzen Welt ermöglicht, die verstanden haben, wie wichtig internationale Solidarität in diesem kritischen Moment ist. Und dafür möchten wir uns bei allen bedanken, die den Aufrufen gefolgt sind und Hilfe geleistet haben, nicht nur mit Geld, sondern auch mit direkten Aktionen, Logistik und Medienarbeit.

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22 Nov

Solidaritea, Freitag 25.11.22 im Malobeo

Gemeinsames Briefeschreiben
Tee und Kuchen

Support the Kill the Bill prisoners in UK
Freitag, 25.11.2022 im Malobeo, Kamenzerstr. 38, 01099 Dresden


Im Jahr 2021 hat der Gesetzentwurf über „Polizei, Kriminalität, Strafzumessung und Gerichte“ in Großbritannien landesweit die „kill the bill“ Proteste ausgelöst. Das neue Gesetz wurde unter anderem als Angriff auf das Recht zu protestieren scharf kritisiert.
In Bristol kam es ebenfalls zu Demonstrationen gegen die Polizei und am 21. März 2021 zu Straßenkämpfen.

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08 Nov

Fall Tjumen. Sechs Anarchisten und Antifaschisten in Tjumen, Jekaterinburg und Surgut inhaftiert

Im September wurde bekannt, dass ein neues Strafverfahren gegen Anarchisten in Russland geführt wird. Sechs Personen wurden in drei Städten im Ural und in Westsibirien unter dem Vorwurf der Organisation und Beteiligung an einer „terroristischen Vereinigung“ festgenommen. Alle Verhafteten vertreten anarchistische und antifaschistische Ansichten. Bislang wurden die Angeklagten nicht für Anschläge gegen das Regime oder deren Vorbereitung angeklagt. Doch allein nach russischem Recht drohen den Angeklagten zwischen 5 und 10 Jahren Gefängnis für die Beteiligung an einer „terroristischen Vereinigung“ und zwischen 15 und 20 Jahren oder lebenslänglich für die Organisation oder dem Anführen einer „terroristischen Vereinigung“. Für die Unterstützung der Gefangenen braucht es enorm viele Ressourcen, weshalb die Unterstützer*innen darum bitten, Geld zu spenden und Informationen zu dem Fall zu verbreiten.

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08 Okt

Ihar Alinevich ist im Hungerstreik

Ihar Alinevich, ein Anarcho-Partisan, der wegen seiner Teilnahme am belarussischen Aufstand zu 20 Jahren Haft verurteilt wurde, befindet sich im Hungerstreik. Mitglieder des Anarchistischen Black Cross sammelten die neuesten Informationen über Ihar auf der Facebookseite seiner Mutter Valentina Alinevich und von seinen engen Freund*innen. Hier ist, was wir herausfinden konnten.

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29 Sep

SPENDENUPDATE (29.09.2022) für Ukraine Solidarität

Vielen Dank, dass ihr kontinuierlich dabei bleibt!
Solange es Krieg gibt, braucht es Solidarität!

Seit Beginn des Krieges, 24.02.2022 haben wir begonnen, Geld zu sammeln, um Menschen aus der anarchistischen und antiautoritären Community, ihre Familien und Freund*innen und Menschen die Unterstützung brauchen zu supporten. Bisher habt ihr rund 315500 Euro gespendet. Gemeinsam mit einem großen Netzwerk haben wir mit diesem Geld unterschiedlichste Menschen innerhalb und ausserhalb der Ukraine unterstützt. Mittlerweile sind drei Aktivist*innen im Krieg gestorben, teilweise erhalten ihre Familien auch finanzielle Unterstützung.

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27 Sep

Solidaritätsfond für inhaftierte und verfolgte Revolutionär*innen in Griechenland braucht finanzielle Unterstützung

FIREFUND KAMPAGNE

Grundlegendes Ziel der Struktur stellt die Absicherung eines würdevollen Lebens für die gefangenen Gefährt*innen durch ein Verfahren der Bewegung dar, das die materielle Dimension der Solidarität einen Schritt über die engen familiären, freundschaftlichen, politischen Beziehungenhinaus bringt, sowie der Beistand zur sofortigen Deckung besonderer Ausgaben (Gerichtskosten und Kaution). Darüber hinaus gehören zu den Prioritäten der Menschen, aus denen die Struktur besteht, die tatsächlichen Solidaritätsbewegungen, die Bildung von Brücken der Kommunikation derer drinnen mit denen draußen und die Entfachung gesellschaftlicher Kämpfe innerhalb und außerhalb der Mauern.

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19 Aug

Solidaritea, Freitag 26.08.22 im Malobeo zur Internationalen Woche der Solidarität mit anarchistischen Gefangenen

Input zur Situation einiger Gefährt*innen und aktuellen Kämpfen im Knast
Gemeinsames Briefeschreiben

Tee und Kuchen

Freitag, 26.08.2022 im Malobeo, Kamenzerstr. 38, 01099 Dresden

Wir möchten mit euch gemeinsam im Rahmen der Internationalen Woche der Solidarität mit Anarchistischen Gefangenen Briefe an Menschen im Knast schreiben.
Die Soli-Woche nehmen wir zum Anlass, um an unsere Gefährt*innen zu erinnern, die für ihren politischen Kampf im Knast sitzen und dort weiter für ihre Ideale kämpfen.

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04 Aug

Internationale Woche der Solidarität mit Anarchistischen Gefangenen 2022 // 23.-30. August

Wir unterstützen auch dieses Jahr die Internationale Woche der Solidarität mit Anarchistischen Gefangenen. Beteiligt euch mit Veranstaltungen, Aktionen, Briefeschreiben, … was immer euch einfällt.
Den Aufruf findet ihr hier und weitere Informationen rund um die Woche bei https://solidarity.international.


Die Tatsache, dass Kapitalismus nicht auf unsere Bedürfnisse, sondern auf Profit ausgerichtet ist, zeigt sich in Zeiten der Klimakrise, der Covid-19-Pandemie und des Zusammenbruchs sozioökonomischer Systeme auf der ganzen Welt mit aller Brutalität. Diejenigen, die vom Kapitalismus profitieren, bereichern sich in Zeiten von Katastrophen. Doch mit den anhaltenden Krisen erleben wir auch eine neue Ära der Aufstände von unten.

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