10 Dez

Rest in Peace Ricardo

Unser Freund, Gefährte, Sohn und Bruder Ricardo ist tot. Er wurde nur 31 Jahre alt. So viele Jahre war er ein Teil von uns, so viele Geschichten erlebten wir gemeinsam und jetzt ist er für immer weg. Jeder und Jede von uns, die ihn kannten, weiß, wie streitbar er war und gerade das war es, was ihn ausgemacht hat und was uns gemeinsam geprägt hat.

Es ist schwer von Ricardo in der Vergangenheit zu schreiben, zu sehr fehlt er uns, zu sehr schmerzt der Gedanke, dass es keine zukünftigen Begegnungen mehr geben wird.

Ricardo war konsequenter Antifaschist, Anarchist und ständiger Repression ausgesetzt. Er hat über lange Zeit aktiv in der Roten Hilfe Dresden gearbeitet und wird vielen z.B. durch die Vorträge zum §129 Verfahren oder dem Aufbau des Hausprojekts “Praxis” in Dresden in Erinnerung sein.

Die letzten Jahre mußte er außerhalb dieses Landes verbringen. Die Familie und wir wollen ihn wieder nach Hause holen und ihn hier beerdigen. Dazu brauchen wir eure Solidarität.

Konto:

EA Dresden

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IBAN: DE72 3601 0043 0609 7604 34

Kennwort: Ricardo

05 Dez

Postkarten, Taschenkalender und Poster vom ABC

In den letzten Monaten haben wir hart daran gearbeitet den Sprung vom Internet in die reale Welt zu schaffen. So sind einige schöne Dinge entstanden, die ihr für euren alltäglichen Aktivismus nutzen könnt! Das sind beispielsweise Postkarten für Menschen im Gefängnis! Die gibt es im König Kurt zu kaufen, falls ihr keine mehr aus dem letzten Circel-A übrig habt. Alle Einahmen dafür unterstützen unsere Arbeit. Weiterlesen

16 Nov

Aufruf des ABC Bristol zur Unterstützung der anarchistischen Gefangenen Sam Faulder

Sam und ihr Fall:

Sam Faulder ist eine anarchistische Gefangene die momentan wegen einer lebenslangen Haftstrafe in England im Gefängnis sitzt. Sam ist Betroffene eines Justizirrtums und seit über zehn Jahren in Haft.

Sie war ihr ganzes Leben antiautoritär eingestellt. Auf Grund der Entscheidung zu ihrer Lebensweise wurde sie zum unerbittlichen Ziel der Polizei. Das Verfahren, dass nach zwei Jahren Untersuchungshaft stattfand war eine Katastrophe. Korruption bei den Cops beeinflusste ihren Fall und ihre anwaltliche Vertretung trat drei Wochen vor dem Prozess von der Verteidigung zurück. Weiterlesen

12 Nov

Letzter Angeklagter des „Bolotnaya Square“-Falles flieht aus Russland

In einem Interview mit Current Time TV gab Dmitry Buchenkov, letzter Angeklagter des „Bolotnaya Square“-Falles bekannt, dass er Russland verlassen und in ein Land der Europäischen Union geflohen sei. Dort habe er Asyl beantragt. Buchenkov gab aber nicht bekannt, in welches Land er geflohen ist.

„Ich bin mir darüber im Klaren, dass ich nicht so bald wieder nach Hause werden zurückkehren können. Ich würde trotzdem nicht sagen, dass es mir leicht fiel, das Land zu verlassen. Denn psychologisch gesehen wollte ich nicht weg“, merkte er an. „Das Regime und das ganze Justizsystem zwangen mich jedoch dazu, diesen Schritt zu ergreifen.“ Er fügte hinzu, dass er derzeit keinen Kontakt zu seiner Familie habe. Auf die Frage, wie es ihm gelungen sei, die russische Grenze zu überwinden, erwiderte Buchenkov, dass er „weder die erste noch die letzte Person gewesen [sei], die das unter diesen Umständen machen [würde]“. Weiterlesen

30 Okt

Die Repression nach dem Chemnitzer Sitzstreik geht weiter. Holt die zwangsverlegten Sitzstreikerinnen zurück!

Nach einem anderthalbstündigen Sitzstreik von 40 inhaftierten Arbeiterinnen der JVA Chemnitz gegen die Folgen des Personalmangels in der JVA Ende September 2017 hat die Anstaltsleitung Disziplinar- und Strafmaßnahmen gegen die meisten von ihnen umgesetzt. Zwei Sitzstreikerinnen wurden in andere Haftanstalten verschleppt. Anstaltsleitung, Anstaltsbeirat und Ministerium schweigen sich bis heute dazu aus. Weiterlesen

24 Okt

Der Tod von Santiago Maldonado

Der Kampf der Mapuche um ihr Land

In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts annektierten die neu entstandenen Staaten Chile und Argentinien im Rahmen von „Befriedungskampagnen“ das Siedlungsgebiet der Mapuche und anderer indigener Völker beiderseits der Anden. Viele Indigene wurden ermordet, die Übrigen von ihrem Land vertrieben. In Patagonien schenkte der argentinische Staat dieses Land dann mehr als 50 englischen Unternehmen – die meisten mit Sitz in London – um es zu „kolonisieren“. Diese Unternehmen ließen das Land von einer gemeinsamen Gesellschaft verwalten, der „Compañía de tierras del Sud Argentino“. Weiterlesen

24 Okt

Hohe Geldstrafe für Oli und Protest vor dem Landgericht

Am 23.10.2017 fand um 14:00 Uhr Olis Berufungsprozess am Landgericht Dresden statt. Ihm wurde gefährliche Körperverletzung in Tateinheit mit Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte vorgeworfen.

Während einer Rangelei am Rande des Nopegida-Protestes soll Oli am 07.11.2016 mutwillig einen Polizisten mit einem Regenschirm verletzt haben, welchen er wetterbedingt mit sich trug. Hierfür wurde er vom Amtsgericht Dresden zu einer achtmonatigen Haftstrafe ohne Bewährung verurteilt. Weiterlesen

01 Okt

Hausdurchsuchungen und Räumenungen als Werkzeuge politischer Repression in Belarus

Wir berichteten über die Situation im März diesen Jahres, während der Proteste gegen die staatliche Richtlinie welche Menschen, die mehr als sechs Monate im Jahr arbeitslos waren, mit einer Geldbuße belegte. Aktuell sind die Proteste vorbei, die Represionen gegen Menschen, die an den Protesten teilgenommen haben,  gehen jedoch weiter.
15 Sep

Solidarität, mit dem in Hamburg in erster Instanz zu 2 Jahre und 7 Monaten verurteilten Gefährten aus Amsterdam

Aus Solidarität, hat der Vrije Bond eine eigene Iniative gestartet, um den in Hamburg zu Haft verurteilten Gefährten finanziell unterstützen zu können. Geld, das dringend benötigt wird und auf das folgende Konto überwiesen werden kann:
 

VB SOLIDARITEITSFONDS IBAN: NL80INGB0005495473 BIC/Swift: INGBNL2A Verwendungzwecke : G20

Mit der Bitte um Weiterverbreitung! contrainfo