27 Jan

Demonstration – Bis der Kreml niederbrennt!

24.02.2023, 17:30 Uhr
Jorge-Gomondai-Platz, Dresden

Als Putin und seine Truppen ihre groß angelegte Invasion begannen, dachten sie und ihre Verbündeten, dass die ukrainische Bevölkerung beim ersten Anblick russischer Panzer fliehen würde. Die Realität hat gezeigt, dass in der Ukraine selbst Großväter mit Stöcken russische Truppen aufhalten können. Es war ein langes Jahr für viele, die an der Front kämpfen und die, die Solidarität mit dem Kampf gegen den russischen Imperialismus organisieren. Ein Jahr des Leidens und der Verluste. Aber es war auch ein Jahr des Kampfes, der Solidarität und des Triumphes des Widerstandes gegen die so genannte russische Welt.

Ein Jahr nach all dem wollen wir uns treffen und durch die Straßen von Dresden gehen, wo Politiker*innen oft freundlich zu Putin und seinen Freund*innen sind. Wir wollen lautstark derer gedenken, die nicht mehr unter uns sind und derer, die noch immer nicht nur für ihre eigene Freiheit, sondern auch für die Freiheit anderer kämpfen. Wir wollen zeigen, dass unsere Solidarität mit dem Widerstand gegen Putin und seine Schergen nicht aufhören wird, bis der Kreml niederbrennt.

Für das Ende des Krieges und das Ende des Russischen Imperiums
Anarchist*innen und Antifaschist*innen aus Dresden

25 Jan

SPENDENAUFRUF WALDBESETZUNG HEIBO

Seit Montag, dem 23.01. besteht akute Räumungsgefahr der Waldbesetzung HEIBO in der Nähe von Dresden. 

Für die Räumung und die Zeit danach braucht es nicht nur Nerven und Fürsorge, sondern auch money money money

Es ist davon auszugehen, dass schon bald hohe Repressionskosten anstehen. Diese können aktuell nicht gestemmt werden. Dazu braucht es jetzt EURE Unterstützung! Helft uns die Last der Strafe Einzelner kollektiv auf viele Schultern zu verteilen. Die Utopien und Ziele des HEIBO’s sind nämlich die einer guten Welt für uns Alle

Name: „Spenden&Aktionen“ 
IBAN: „DE29 5139 0000 0092 8818 06“
BIC: „VBMHDE5F“
Betreff: „Heibo“

Ganz WICHTIG: Das ist ein Gemeinschaftkonto, der Betreff muss angegeben werden! HEIBO ist keine rechtliche Institution (z.B. Verein), das heisst „Spenden“ ist hier ein umgangssprachliches Wort für Schenkungen.

20 Jan

Solidaritea zum internationalen Aktionstag in Solidarität mit trans Personen im Knast

Input und gemeinsames Briefeschreiben
Tee und Kuchen
Freitag, 27.01.2023 ab 17 Uhr im Malobeo, Kamenzerstr. 38, 01099 Dresden

Unsere Gesellschaft ist transfeindlich und stigmatisiert Menschen die nicht ins binäre Geschlechtersystem passen. Dadurch drängt sie diese in Armut, in prekäre Jobsituationen oder Wohnungslosigkeit. Trans, inter, nonbinäre und queere Menschen sind deshalb oft staatlicher Repression ausgesetzt und häufiger mit Knast konfrontiert. Im Knast setzt sich die Diskriminerung fort. Die Menschen erleben soziale Isolation und einen monotonen Alltag. Sie sind mit gewaltvollem Verhalten von Mitgefangenen und Schliesser*innen konfrontiert. Und das Knastsystem an sich ist in Frauen- und Männerknäste unterteilt und damit strukturell diskriminerend gegenüber trans, inter, nonbinären und queeren Menschen.

Weiterlesen

21 Dez

Silvester Kundgebung am Knast

Wo: JVA Dresden, (Wanderweg Am Robinienhain)
Wann: 15.00 – 17.00 Uhr am 31.12.2022

Das Jahr 2022 ist fast vorbei und wir wollen euch zur letzten politischen Aktion des Jahres aufrufen.
Wenige Stunden vor dem Jahreswechsel werden wir uns an den Gefängnismauern treffen, die unsere Gesellschaft in „gute“ und „schlechte“ Menschen unterteilt. Aber die Realität ist komplizierter. Oft laufen die Menschen, die der Gesellschaft tatsächlich Schaden zufügen, frei herum. Menschen die sich auf Kosten anderer bereichern, Menschen die die Umwelt zerstören, Menschen die Kriege beginnen oder von diesen profitieren. Aber diejenigen, die unter wirtschaftlicher und sozialer Ausbeutung leiden und versuchen Wege aus dieser Situation zu finden, sind oft für viele Jahre eingesperrt.

Weiterlesen

27 Nov

Solidarity Zone – eine neue Initiative zur Unterstützung von Anti-Kriegs-Gefangenen in Russland

Solidarity Zone ist eine neue Initiative, die von antiautoritären Aktivist*innen gegründet wurde. Das Anarchist Black Cross Moscow arbeitet mit der neuen Initiative zusammen, und wir ermutigen alle, sie zu unterstützen.

Die Solidarity Zone ist eine grassroot Initiative zur Unterstützung derjenigen, die wegen ihrer Antikriegsaktionen verfolgt werden. Wir haben uns im Frühjahr 2022 zusammengeschlossen, um denjenigen zu helfen, die von Menschenrechtsorganisationen (NGO´s) nicht beachtet werden.

Weiterlesen

25 Nov

Ein politisches und persönliches Statement sowie Rückblick zu unserer Soli-Arbeit zum Angriffskrieg auf die Ukraine bisher

Der folgende Text ist eine stark gekürzte Version von diesem Textes
Die lange Version gibt es auch in ukrainischer, russischer und englischer Sprache.

Seit dem ersten Tag des Einmarsches russischer Truppen in die Ukraine arbeiten wir mit Freund*innen vor Ort sowie Gefährt*innen aus Belarus, Russland und Polen zusammen. Dies wurde durch Tausende von Spenden von Menschen aus der ganzen Welt ermöglicht, die verstanden haben, wie wichtig internationale Solidarität in diesem kritischen Moment ist. Und dafür möchten wir uns bei allen bedanken, die den Aufrufen gefolgt sind und Hilfe geleistet haben, nicht nur mit Geld, sondern auch mit direkten Aktionen, Logistik und Medienarbeit.

Weiterlesen

22 Nov

Solidaritea, Freitag 25.11.22 im Malobeo

Gemeinsames Briefeschreiben
Tee und Kuchen

Support the Kill the Bill prisoners in UK
Freitag, 25.11.2022 im Malobeo, Kamenzerstr. 38, 01099 Dresden


Im Jahr 2021 hat der Gesetzentwurf über „Polizei, Kriminalität, Strafzumessung und Gerichte“ in Großbritannien landesweit die „kill the bill“ Proteste ausgelöst. Das neue Gesetz wurde unter anderem als Angriff auf das Recht zu protestieren scharf kritisiert.
In Bristol kam es ebenfalls zu Demonstrationen gegen die Polizei und am 21. März 2021 zu Straßenkämpfen.

Weiterlesen

08 Nov

Fall Tjumen. Sechs Anarchisten und Antifaschisten in Tjumen, Jekaterinburg und Surgut inhaftiert

Im September wurde bekannt, dass ein neues Strafverfahren gegen Anarchisten in Russland geführt wird. Sechs Personen wurden in drei Städten im Ural und in Westsibirien unter dem Vorwurf der Organisation und Beteiligung an einer „terroristischen Vereinigung“ festgenommen. Alle Verhafteten vertreten anarchistische und antifaschistische Ansichten. Bislang wurden die Angeklagten nicht für Anschläge gegen das Regime oder deren Vorbereitung angeklagt. Doch allein nach russischem Recht drohen den Angeklagten zwischen 5 und 10 Jahren Gefängnis für die Beteiligung an einer „terroristischen Vereinigung“ und zwischen 15 und 20 Jahren oder lebenslänglich für die Organisation oder dem Anführen einer „terroristischen Vereinigung“. Für die Unterstützung der Gefangenen braucht es enorm viele Ressourcen, weshalb die Unterstützer*innen darum bitten, Geld zu spenden und Informationen zu dem Fall zu verbreiten.

Weiterlesen

14 Okt

FUNDRAISING/INFO TOUR: Anarchistische Kämpfe und staatliche Repression in Belarus

Veranstaltung in Dresden:

Dienstag, 25.10.22,
Essen ab 18 Uhr, Präsentation 18:30 Uhr
AZ Conni, Rudolf-Leonhard-Straße 39, 01097 Dresden

Die Veranstaltung wird in Englisch sein. Wir bemühen uns um Flüsterübersetzung.

Im Jahr 2020 erhob sich die belarussische Gesellschaft gegen die Diktatur von Alexander Lukaschenko und seinen Lakaien. Monatelang organisierten sich die Menschen, demonstrierten und kämpften für eine gerechte und freie Gesellschaft. Doch der Staat setzte sich durch und begann, den Protest Schritt für Schritt zu zerschlagen. Seit dem Beginn des Aufstandes sind mehr als zwei Jahre vergangen. Tausende landeten für viele Jahre im Gefängnis. Darunter auch Anarchist*innen und Antifaschist*innen, die mit der Bevölkerung auf der Straße standen. Trotz der langen Zeit, die seit den Protesten vergangen ist, geht der Staatsterror weiter, mit immer mehr Verhaftungen wegen der Teilnahme an den Protesten oder des anhaltenden Widerstands gegen das Regime.

Weiterlesen