14 Apr

Solidarität mit der ZAD in Notre-Dame-des-Landes

Seit Montag (9.4.) versuchen 2500 Polizist*innen die Bewohner*innen der seit 2009 besetzten „Zone a Defendre“ (ZAD) in Notre-Dame-des-Landes gewaltsam zu räumen. Bis heute kam es dabei zu mindestens 100 verletzten, davon einige schwer. Wie auf diversen Videos zu sehen, schießt die französische Polizei ohne Rücksicht auf Verluste Schockgranaten in von Tränengas vernebelte gebiete. Die Zerstörung der Häuser schreitet weiter voran, obwohl die Regierung am Donnerstag verkündete die Aktion zu beenden. Weiterlesen

30 Mrz

Prisoner-Soli-Dinner am 14. April

Liebe Freund*innen,

zum Samstag, den 14. April 2018 laden wir euch herzlich zu unserem Prisoner-Soli-Dinner ins AZ Conni ein. Immer wieder kommt es vor, dass einzelne Personen aufgrund ihrer politischen Aktivität von Repression betroffen sind. Um sie nicht alleine zu lassen, wollen wir einen Abend mit Schmaus und Musik gestalten und die Erlöse den Betroffenen zukommen lassen. Also kommt zahlreich und bringt eure Liebsten mit und das Ostergeld!

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19 Mrz

Soli-Aktion für russische Aktivist*innen in Bielefeld

In Bielefeld organisierten mehrere Aktivist*innen eine Solidaritätsaktion mit den in Russland eingesperrten und gefolterten Anarchist*innen und Antifaschist*innen. Seit unserem letzten Bericht spitzte sich die Situation weiter zu. Im ganzen Land wurden und werden Menschen verhaftet und in der Haft zum Teil mit Stromschlägen gefoltert. Ein Aktivist vom Evgeniy Karakesh wurde auf der Krim festgenommen. Ihm wird unter anderem der Vertrieb von Terrorpropaganda vorgeworfen. Immer mehr Antifaschist*innen und Anarchist*innen verlassen das Land aus Angst um sich und ihre Angehörigen, da es sowohl von der Polizei als auch von Seiten des russische Geheimdienstes FSB zu Drohungen kam. Das Wahlergebnis von über 70 % für Wladimir Putin lässt erahnen, dass die Repressionen gegen aktive Menschen weiter zunehmen werden. Weiterlesen

16 Mrz

Bericht von der zweiten Frauenkampftags-Demonstration in Solidarität mit den Gefangenen-Gewerkschafterinnen in der JVA Chemnitz

Anlässlich des Frauenkampftags, dem 8. März, sind am Sonntag, dem 11. März 2018, um die 250 Leute aus verschiedenen Städten und von verschiedenen Gruppen und Organisationen dem Aufruf der Solidaritätsgruppen der Gefangenen-Gewerkschaft gefolgt und zur Frauen-JVA Chemnitz gezogen. Die Demonstration war ein starkes Zeichen der Solidarität zwischen drinnen und draußen, zwischen Basisgewerkschaften, anarchistischen Gruppen und feministischer Bewegung, welches auch der spätere Angriff der Polizei nicht schmälern konnte.

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06 Mrz

Russland: Aktionswoche 11.-18. März. Solidarisch mit den russischen Anarchist*innen gegen die staatliche Repression

Wir rufen zu einer Aktionswoche ab den 11. März, 2018 auf

Am 18. März wird die nächste Putin- Wahl sein. Der Ritus zur Amtseinführung anlässlich der Wiederwahl wird unter Bedingungen des inländischen Terrorismus und Atomkriegsdrohung stattfinden. Der russische Geheimdienst hat Massen-Repression gegen alle vom Regime Abtrünnigen begonnen und übt beispiellosen Druck auf alle Dissident*innen aus (von der liberalen oppositionellen Bewegung bis zu den AnarchistInnen) Weiterlesen

27 Feb

15. März – Tag gegen Polizeigewalt

Seit 1997 rufen Gruppen international zu Aktionen zum Tag gegen Polizeigewalt auf (15. März). Und jährlich kommt das Problem wieder und wieder. Um auf das Thema zu fokussieren und mehr Aufmerksamkeit darauf zu lenken, rufen wir ebenfalls dieses Jahr zu Aktionen auf.

Der internationale Tag gegen Polizeibrutalität wurde 1997 auf Initiative der C.O.B.P. (Montréal/Kanada) und der anarchistischen Gruppe „Black Flag“ (Schweiz) initiiert. Das Datum erinnert an den brutalen Übergriff der Schweizer Polizei am 15. März 1996 auf zwei Kinder im Alter von 11 und 12 Jahren. Seitdem gehen am 15. März jährlich weltweit Menschen auf die Straße, um der Toten zu gedenken und sich gegen Polizeigewalt zu wehren. Weiterlesen

30 Jan

Solidarität mit den Gefangenen in St. Petersburg und Penza

Fundraising für Anwält*innen, die an den aktuellen Fällen von Hausdurchsuchungen und Verhaftungen von Anarchisten und Antifaschisten in St. Petersburg und Penza in Russland arbeiten.

Zur Zeit sind zwei Personen in St. Petersburg und fünf Personen in Pensa verhaftet, weitere sind als Zeug*innen mit dem Fall verbunden. Die Fortsetzung von Razzien und weiteren Repressionen ist durchaus möglich. Alle inhaftierten Menschen sind nach Paragraf 2 Art. 205.4 des russischen Strafgesetzbuches beschuldigt an einer terrorristischen Vereinigungen beteiligt zu sein, auf Antrag des Gerichts von Penza. Weiterlesen