29 Dez

Silvester zu den Knästen – Wir sind nicht alle, es fehlen die Gefangenen!

Kundgebung am 31.12.2020
um 14 Uhr am Abschiebeknast Hamburger Straße
15:30 Uhr am Knast Hammerweg (Fabricestraße)
Kommt mit Rädern, Rollis, fahrbaren Untersätzen!


Die Knäste müssen weg! Auch in Deutschland wird der soziale Friede abgesichert mit Gefängnismauern hinter denen Menschen weg gesperrt werden. Sie dienen nicht dem Schutz vor gefährlichen Straftäter*innen. In der Regel landen vor allem diejenigen im Knast, die zu arm sind, sich ein Auto zu kaufen und stattdessen die öffentlichen Verkehrsmittel für Umme nutzen. Oder diejenigen, die keine Arbeit machen dürfen oder finden und darum gezwungen sind Drogen zu verkaufen.

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18 Nov

Aufruf zu einer Woche der Solidarität mit Anarchist:innen und Antifaschist:innen in Belarus vom 23. bis 30. November

Anarchist:innen haben immer gegen Tyrannei und Diktatur gekämpft. Unabhängig von der Farbe der Flagge, die vom Autoritarismus über dieser oder jener Ecke des Planeten gehisst wird. Es ist daher nicht überraschend, dass Anarchist:innen aktiv am Aufstand gegen den Diktator Lukaschenko in Belarus beteiligt sind. Von den ersten Tagen an haben wir mit unserer Entschlossenheit und kompromisslosen Haltung gezeigt, dass der Anarchismus eine revolutionäre Bewegung ist, die in der Lage ist, die Welt zu verändern!

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17 Nov

Aufruf: Knäste zu Gemeinschaftsgärten und die Lager evakuieren!

Kundgebung am 20.11.2020 um 16 Uhr am Lager Bremer Straße 17 Uhr am Hammerweg (Fabricestr.)
Kommt mit Rädern, Rollis, fahrbaren Untersätzen!

Die Knäste müssen weg! Auch in Deutschland wird der soziale Friede abgesichert mit Gefängnismauern hinter denen Menschen weg gesperrt werden. Sie dienen nicht dem Schutz vor gefährlichen Straftäter*innen. Das Strafrecht, die Gerichte, die Polizei, die Staatsanwaltschaften, die Knäste sichern Ausbeutung und Unterdrückung. Sie dienen nicht der „Resozialisierung“: außerhalb der Gesellschaft werden Menschen nicht zu gesellschaftlichem Handeln erzogen. Knäste stigmatisieren, verletzen, erniedrigen und entmenschlichen.

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21 Okt

Solidaritea – Briefeschreibcafé, 30. Oktober 17 Uhr im Malobeo

Freitag, den 30. Oktober 2020, 17 Uhr im Malobeo, Kamenzerstr. 38

Knast basiert auf dem System der Bestrafung. Das bedeutet, das gesellschaftliche Probleme nicht ausgehandelt, sondern weggesperrt werden. Begriffe wie Resozialisierung werden zu einer Farce, wenn wir uns die Bedingungen in den Knästen anschauen. So ist die soziale Isolation von Freund:innen, Familie und Gesellschaft ein Aspekt des Knastalltags. Es gibt wenige Kommunikationswege und kaum Möglichkeiten, in den Austausch außerhalb der Knastmauern zu treten.

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13 Aug

Solidaritätsaktion mit dem Aufstand gegen das Lukaschenko-Regime – 14. August 17 Uhr Alaunpark

Seit fünf Tagen kämpfen die Menschen in Belarus gegen die 26 Jahre andauernde Diktatur in Belarus. Das Lukaschenkoregime hat ausgedient, die Menschen lassen sich ihre Unterdrückung und Ausbeutung nicht länger gefallen. Diesem Aufstand begegnet das Regime mit massiver Polizeigewalt, brutalen Übergriffen und Folter auf der Strasse und in den Knästen. Die Menschen lassen sich nicht einschüchtern, aber sie brauchen auch Solidarität.

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04 Mai

Ein tierisch heißer Prozess!

Aufruf der Gruppe
„Wir besetzen Dresden“

Den originalen Aufruf sowie weitere Infos findet ihr, wenn ihr diesem Link folgt: https://wirbesetzendresden.blackblogs.org/


Vom 17.01.2020 bis 22.01.2020 wurde in der Dresdner Neustadt ein Gelände mit drei Häusern besetzt. Ziel war unter anderem ein Wohnprojekt, ein kulturelles Zentrum und einen Ort der unkommerziellen Bildung zu schaffen. Nach der gewaltsamen Räumung durch die Cops wurde gegen alle Menschen, die sich in den Häusern und auf dem Gelände aufhielten, Anzeigen wegen Hausfriedensbruch und Sachbeschädigung gestellt. Nun kommt es, früher als erwartet, zu den ersten Prozessen. Bereits am 18 .05. um 13:15 stehen zwei Menschen vor Gericht, die an der, als “Putzi” bekannt gewordenen, Besetzung teilgenommen haben sollen.

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27 Apr

Feministischer Aufruf zur grenzenlosen Solidarität für Hülya und Sunny und allen inhaftierten Frauen* Danksagung und Update

Stellvertretend für die Frauen* in der JVA Chemnitz möchten wir uns von ganzem Herzen bei euch bedanken!

Am 11.04.2020 veröffentlichten wir einen Aufruf zu den aktuellen Zustände hinter Gittern mit der Bitte gegen die verstärkte Isolation in Zeiten vom Coronavirus SARS-CoV-2 Geld für die Telefonkosten der gefangenen Menschen zu spenden und solidarische Briefe zu verschicken. Hiermit wollen wir euch über die aktuelle Situation informieren, euch aufrufen weiter solidarisch zu sein und euch danken! Im Folgenden eine Danksagung von Sunny aus der JVA Chemnitz:

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04 Mrz

Abgesagt!!! Blickwinkel – Auftaktveranstaltung

Update: Wir haben uns entschieden wegen Corona die ganzen Veranstaltungsreihe abzusagen bzw. auf unbestimmte Zeit zu verschieben. Passt gut aufeinander auf und bleibt solidarisch.


20. März – Die Abschiebehaftkontaktgruppe stellt ihre Arbeit vor

Die Abschiebehaftkontaktgruppe Dresden ist ein Zusammenschluss verschiedener Initiativen und Einzelpersonen, mit dem Ziel, inhaftierten Menschen Beistand, Beratung und Unterstützung zu gewährleisten. Bei der Veranstaltung gibt die Kontaktgruppe einen kurzen Überblick zur Abschiebehaft in Sachsen, einen Einblick in die Haftbedingungen sowie den Haft“alltag“ in der Dresdner Abschiebehaft und einen Erfahrungsbericht aus unserer Beratungspraxis.

Für Kontakt und weitere Infos:
https://www.abschiebehaftkontaktgruppe.de/

Wo? AZ Conni – Rudolf-Leonhard-Straße 39
Wann? 19 Uhr
Sprache? Deutsch (Flüsterübersetzung auf Englisch)

04 Mrz

Abgesagt!!! Blickwinkel

Update: Wir haben uns entschieden wegen Corona die ganzen Veranstaltungsreihe abzusagen bzw. auf unbestimmte Zeit zu verschieben. Passt gut aufeinander auf und bleibt solidarisch.


Themenreihe zu Abschiebung und Abschiebungshaft

Abschiebehaft wird in Deutschland seit 1919 vollzogen. In Dresden-Friedrichstadt gibt es seit 2018 eine Abschiebehaftanstalt. Die Haft soll verhindern, dass sich geflüchtete Menschen der Abschiebung entziehen können. Es braucht keine Straftat, kein Vergehen. Es reicht zum Beispiel schon aus, dass eine Person einen Termin beim Amt verpasst hat, um sie zum Zweck der Abschiebung zu inhaftieren. In der Praxis wird eine massive Verletzung der Grundrechte deutlich. Wie ein Rechtsanwalt dokumentierte, waren etwa 50 Prozent seiner Fälle unrechtmäßig inhaftiert. Doch die Mehrzahl der Entscheidungen erging im Nachhinein, sodass Betroffene bereits abgeschoben wurden. Die Gefangenen in Abschiebungshaft haben keine Lobby, um solche Missstände zu verhindern.  

Es gibt viele Gründe den Sinn von Gefängnissen in unserer Gesellschaft infrage zu stellen. Eindeutig ist, dass die Abschiebehaft ein grausamer Umgang mit Menschen ist, die in Europa Zuflucht vor Krieg, Armut, Verfolgung und vielen anderen legitimen Gründen suchen.

In März & April wollen wir dieses Thema von verschiedenen Blickwinkeln betrachten. Wie funktioniert Abschiebehaft? Welche Kritikpunkte gibt es? Wer ist involviert? Wie kann ich Betroffene unterstützen? Brauchen wir in unserer Gesellschaft überhaupt Gefängnisse? Kommt zu unseren Veranstaltungen vom 20. März bis zum 23. April!

Programm

20. März
Solidarität muss praktisch werden
Die Abschiebehaftkontaktgruppe
stellt ihr Arbeit vor.

AZ Conni: Rudlf-Leonhard-Str. 39
19 Uhr | Vortrag auf Deutsch


25. März
Asylum and Deportation

Perspektiven auf Abschiebehaft von der Gruppe ‚Women in Exile‘ aus Berlin

Betriebsküche: Berliner Str. 63a
18 Uhr | Vortrag auf Englisch


2. April
Filmvorführung: Deportation Class

Dokumentarfilm über Abschiebungen mit Stimmen von Betroffenen

Kino in der Fabrik: Tharanterstr. 33
Zeit wird noch veröffentlicht
Deutsch mit englischen Untertiteln


8. April
Perspektiven auf Abschiebehaft

Ein Betroffener, eine Anwältin, eine Aktivistin und ein Seelsorger teilen ihre Perspektive auf Abschuebehaft.

Weltclub: Königsbrückerstraße 13
18 Uhr | Vorträge auf Deutsch


17. April
3-Gänge-Solimenü

Die Einnahmen gehen an aktuelle Fälle von Repression im Zusammenhang mit Flucht und Migration

AZ Conni: Rudolf-Leonhard-Str. 39
18:30 Uhr


23. April
Demonstration: Gemeinsam gegen die Abschiebehaft in Dresden

Als Abschluss der Veranstaltungsreihe wollen wir den Betroffenen unsere Unterstützung zeigen

Bahnhof Mitte
17 Uhr

18 Feb

Solidaritea am 28. Februar – Knast ist eine feministische Angelegenheit

Briefe Schreiben, Vortrag und Essen im Malobeo, Kamenzer Strasse 38

17:00 Tee, Kuchen und Briefe schrieben an Gefangene
19:00 Küfa und Vortrag

Auch dieses Jahr wollen wir am 7. März zum Frauen*knast nach Chemnitz gehen. Warum tun wir das? Sind da nicht auch Nazis drin? Mit wem solidarisieren wir uns? Welche Rolle spielt Knast aus einer feministischen Perspektive?
Diese und weitere Fragen wollen wir mit euch diskutieren. Zum Einstieg werden wir einen Vortrag halten und darauf eingehen warum Knast das patriarchale geschlechterbinäre System aufrecht erhält und deshalb abgeschafft gehört.

Knast ist eine feministische Angelegenheit!