30 Mrz

Vortrag zur Zensur von Indymedia linksunten

Vortrag und Diskussion

am 19. April um 18:30 Uhr

im Seminarraum von Coloradio im Zentralwerk, Riesaerstr. 32

Im August 2017 wurde Indymedia linksunten vom Bundesinnenministerium verboten. Um das Presserecht auszuhebeln, nutzte das Innenministerium das Vereinsrecht. Kurzerhand erklärten sie einige ihnen bekannte Freiburger Autonome zu Mitgliedern eines Vereins „Indymedia linksunten” und das Autonome Zentrum KTS Freiburg zum „Vereinsheim“. Das bei den Durchsuchungen aufgefundene Geld wurde als „Vereinsvermögen“ deklariert und beschlagnahmt. Einschließlich der beschlagnahmten Technik beläuft sich der materielle Schaden auf etwa 80.000 Euro. Weiterlesen

30 Mrz

Prisoner-Soli-Dinner am 14. April

Liebe Freund*innen,

zum Samstag, den 14. April 2018 laden wir euch herzlich zu unserem Prisoner-Soli-Dinner ins AZ Conni ein. Immer wieder kommt es vor, dass einzelne Personen aufgrund ihrer politischen Aktivität von Repression betroffen sind. Um sie nicht alleine zu lassen, wollen wir einen Abend mit Schmaus und Musik gestalten und die Erlöse den Betroffenen zukommen lassen. Also kommt zahlreich und bringt eure Liebsten mit und das Ostergeld!

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21 Feb

Free the Röszke 11! Anarchistische Perspektive auf die Kriminalisierung von Grenzübertritten.

Vortrag und Diskussion

Freitag, 02.03.2018, 20 Uhr

Malobeo, Kamenzerstr. 38, 01099 Dresden

Nachdem am 14. September 2014 die serbisch-ungarische Grenze geschlossen wurde, strandeten rund 5000 flüchtende Menschen an dem neu errichteten Grenzzaun. Etwa 300 von ihnen entschieden sich, am Grenzübergang Röszke/Horgos für die Öffnung der Grenze zu demonstrieren. Im Zuge dieser Proteste kam es zur Verhaftung, Anklage und Verurteilung von elf Menschen, den sogenannten „Röszke 11“. Weiterlesen

10 Jan

Internationaler Tag der Solidarität mit Trans*Menschen im Knast

Montag, 22. Januar 2018, 19 Uhr

Malobeo, Kamenzerstr. 38, 01099 Dresden

Zum nunmehr dritten Mal findet am 22. Januar der internationale Solidaritätstag mit Trans*Menschen im Knast statt.

Knast an sich bringt Menschen Isolation, emotionale Stagnation, Kommunikationsrestriktion jenseits vom gewohnten sozialen Umfeld. Trans*Menschen sind neben diesen Problemen, die Knast an sich bereits mit sich bringt mit vielen weiteren Herausforderungen konfrontiert. Sie haben mit einem hohen Maß an Gewalt zu kämpfen, Mißbrauch und Problemen mit mentaler Gesundheit. Oft werden Menschen Hormone verweigert und sie werden nach einem falschen Geschlecht dem Knast zugeordnet. Weiterlesen

21 Dez

Soli-Dinner gegen Repression

Liebe Freund*innen,

zum Donnerstag, den 4. Januar 2018 laden wir euch herzlich zu unserem Prisoner-Soli-Dinner ins AZ Conni ein. Immer wieder kommt es vor, dass einzelne Personen aufgrund ihrer politischen Aktivität von Repression betroffen sind. Um sie nicht alleine zu lassen, wollen wir einen Abend mit Schmaus und Musik gestalten und die Erlöse den Betroffenen zukommen lassen. Also kommt zahlreich und bringt eure Liebsten mit und das Weihnachtsgeld. 🙂 Weiterlesen

09 Dez

Workshop: Hierarchie in anarchistischen Gruppen

Freitag, 15.12.2017 um 20.30Uhr

Unser Alltag ist geprägt von Hierarchie, sei es das Verhältnis zu unseren Arbeitgeber*innen, Lehrer*innen oder Eltern oder auch der erzwungene Konkurenzkampf zwischen Kolleg*innen oder Schüler*innen. Leider setzt sich dies auch immer wieder an den Orten fest, aus denen wir Hierarchie bewusst verbannen wollen, also beispielsweise unseren anarchistischen Gruppen. Weiterlesen

08 Jun

Die politische und soziale Situation in Russland (UPDATE, Vortrag ist am 19.06)

Den Vortrag über die ökonomische und soziale Situation in Russland wird von zwei Anarchist*innen aus Irkutsk (Sibirien) gehalten, die Teil von anarchistischen, tierrechtlerischen und sozialen Initiativen sind. Sie sind außerdem Angeklagte in einem kürzlichen Prozess wegen „Verletzung religiöser Gefühle“ – welches ein Verbrechen in Russland darstellt.

Da Russland sehr groß ist werden sie generell etwas über die Situation im Land erzählen aber auch besonders auf den sibirischen Teil eingehen.

Du wirst etwas über das post-sowjetische Erbe, die ökonomische Krise in Russland, die Beziehung zwischen dem politischen Regime und der Opposition, der anarchistischen Bewegung und der Repression des Staates lernen.

03 Apr

Aktuelle Proteste und Repression in Belarus

Februar und März diesen Jahres sind gekennzeichnet durch die größten Proteste in der jüngeren Geschichte Belarus. Tausende von Menschen protestierten nicht nur gegen das berüchtigte Arbeitslosen-Steuer-Gesetz sondern auch gegen die Diktatur unter Lukaschenko. In Städten überall in Belarus organisierten Menschen lokale Versammlungen und planen weitere Schritte. Anarchist*innen spielten eine wichtige Rolle in diesen Protesten in verschiedenen Orten. Der Staat reagierte darauf – hunderte von Menschen wurden festgenommen und zu kurzen Gefängnisstrafen von 10 bis 15 Tagen verurteilt, mehrere wurden angeklagt wegen der Planung von Riots.

An diesem Abend wird es einen Vortrag über Belarus geben, die aktuelle Situation und die politischen Kämpfe im Land. Nach dem Vortrag gibt es die Möglichkeit eigene Fragen zur Situation zu stellen. Wir möchten auch Geld sammeln für die Menschen betroffen von Repression – für Strafen, Pakete für die Inhaftierten und Unterstützung falls Menschen ihre Jobs verlieren oder kein Gehalt bekommen während der zeit im Knast. Der Vortrag wird in Englisch gehalten, wenn Bedarf besteht gibt es eine Übersetzung ins Deutsche.

Samstag 08.04.2017 17:00 – 19:00 Malobeo, Kamenzer Straße 38

28 Nov

Wahrnehmung von und Propaganda ferner Kämpfe am Beispiel des Ukraine-Konflikts

08. Dezember 2016 | 17 Uhr | malobeo, alternatives cafe & anarchistische bibliothek Kamenzer Straße 38

Filme und Diskussion

Wenn Menschen ohne persönliche Verbindungen in die Gegend von Kämpfen weiter weg erfahren, müssen sie sich normalerweise auf die Medien und die Wahrnungen politischer Gruppen von Außerhalb verlassen. In der Rezeption der uns zur Verfügung stehenden Quellen versuchen wir oft, uns eine „objektive“ Perspektive einzunehmen und vergessen, dass wir die Dinge durch den Filter unseres politischen Schemas sehen. Wir hören auf etablierte „Experten_innen“ und sehen die Vorurteile nicht, die aus unseren kolonialistischen/imperialistischen Blickwinkeln ergeben.

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