04 Mrz

Abgesagt!!! Blickwinkel – Auftaktveranstaltung

Update: Wir haben uns entschieden wegen Corona die ganzen Veranstaltungsreihe abzusagen bzw. auf unbestimmte Zeit zu verschieben. Passt gut aufeinander auf und bleibt solidarisch.


20. März – Die Abschiebehaftkontaktgruppe stellt ihre Arbeit vor

Die Abschiebehaftkontaktgruppe Dresden ist ein Zusammenschluss verschiedener Initiativen und Einzelpersonen, mit dem Ziel, inhaftierten Menschen Beistand, Beratung und Unterstützung zu gewährleisten. Bei der Veranstaltung gibt die Kontaktgruppe einen kurzen Überblick zur Abschiebehaft in Sachsen, einen Einblick in die Haftbedingungen sowie den Haft“alltag“ in der Dresdner Abschiebehaft und einen Erfahrungsbericht aus unserer Beratungspraxis.

Für Kontakt und weitere Infos:
https://www.abschiebehaftkontaktgruppe.de/

Wo? AZ Conni – Rudolf-Leonhard-Straße 39
Wann? 19 Uhr
Sprache? Deutsch (Flüsterübersetzung auf Englisch)

04 Mrz

Abgesagt!!! Blickwinkel

Update: Wir haben uns entschieden wegen Corona die ganzen Veranstaltungsreihe abzusagen bzw. auf unbestimmte Zeit zu verschieben. Passt gut aufeinander auf und bleibt solidarisch.


Themenreihe zu Abschiebung und Abschiebungshaft

Abschiebehaft wird in Deutschland seit 1919 vollzogen. In Dresden-Friedrichstadt gibt es seit 2018 eine Abschiebehaftanstalt. Die Haft soll verhindern, dass sich geflüchtete Menschen der Abschiebung entziehen können. Es braucht keine Straftat, kein Vergehen. Es reicht zum Beispiel schon aus, dass eine Person einen Termin beim Amt verpasst hat, um sie zum Zweck der Abschiebung zu inhaftieren. In der Praxis wird eine massive Verletzung der Grundrechte deutlich. Wie ein Rechtsanwalt dokumentierte, waren etwa 50 Prozent seiner Fälle unrechtmäßig inhaftiert. Doch die Mehrzahl der Entscheidungen erging im Nachhinein, sodass Betroffene bereits abgeschoben wurden. Die Gefangenen in Abschiebungshaft haben keine Lobby, um solche Missstände zu verhindern.  

Es gibt viele Gründe den Sinn von Gefängnissen in unserer Gesellschaft infrage zu stellen. Eindeutig ist, dass die Abschiebehaft ein grausamer Umgang mit Menschen ist, die in Europa Zuflucht vor Krieg, Armut, Verfolgung und vielen anderen legitimen Gründen suchen.

In März & April wollen wir dieses Thema von verschiedenen Blickwinkeln betrachten. Wie funktioniert Abschiebehaft? Welche Kritikpunkte gibt es? Wer ist involviert? Wie kann ich Betroffene unterstützen? Brauchen wir in unserer Gesellschaft überhaupt Gefängnisse? Kommt zu unseren Veranstaltungen vom 20. März bis zum 23. April!

Programm

20. März
Solidarität muss praktisch werden
Die Abschiebehaftkontaktgruppe
stellt ihr Arbeit vor.

AZ Conni: Rudlf-Leonhard-Str. 39
19 Uhr | Vortrag auf Deutsch


25. März
Asylum and Deportation

Perspektiven auf Abschiebehaft von der Gruppe ‚Women in Exile‘ aus Berlin

Betriebsküche: Berliner Str. 63a
18 Uhr | Vortrag auf Englisch


2. April
Filmvorführung: Deportation Class

Dokumentarfilm über Abschiebungen mit Stimmen von Betroffenen

Kino in der Fabrik: Tharanterstr. 33
Zeit wird noch veröffentlicht
Deutsch mit englischen Untertiteln


8. April
Perspektiven auf Abschiebehaft

Ein Betroffener, eine Anwältin, eine Aktivistin und ein Seelsorger teilen ihre Perspektive auf Abschuebehaft.

Weltclub: Königsbrückerstraße 13
18 Uhr | Vorträge auf Deutsch


17. April
3-Gänge-Solimenü

Die Einnahmen gehen an aktuelle Fälle von Repression im Zusammenhang mit Flucht und Migration

AZ Conni: Rudolf-Leonhard-Str. 39
18:30 Uhr


23. April
Demonstration: Gemeinsam gegen die Abschiebehaft in Dresden

Als Abschluss der Veranstaltungsreihe wollen wir den Betroffenen unsere Unterstützung zeigen

Bahnhof Mitte
17 Uhr

18 Feb

Solidaritea am 28. Februar – Knast ist eine feministische Angelegenheit

Briefe Schreiben, Vortrag und Essen im Malobeo, Kamenzer Strasse 38

17:00 Tee, Kuchen und Briefe schrieben an Gefangene
19:00 Küfa und Vortrag

Auch dieses Jahr wollen wir am 7. März zum Frauen*knast nach Chemnitz gehen. Warum tun wir das? Sind da nicht auch Nazis drin? Mit wem solidarisieren wir uns? Welche Rolle spielt Knast aus einer feministischen Perspektive?
Diese und weitere Fragen wollen wir mit euch diskutieren. Zum Einstieg werden wir einen Vortrag halten und darauf eingehen warum Knast das patriarchale geschlechterbinäre System aufrecht erhält und deshalb abgeschafft gehört.

Knast ist eine feministische Angelegenheit!

06 Feb

Demonstration für eine freie Gesellschaft ohne Knäste, Staat und Patriarchat – 7. März Chemnitz

Die Arbeiter*innen in der JVA Chemnitz sollen nach der Logik des Staates ihre „Vergehen“ begleichen und wieder in die Gesellschaft geführt werden. Wie ist das möglich, an einem Ort voller starrer Regeln, der keine Eigenständigkeit zulässt und auf Disziplinierung abzielt? Wie ist es möglich, in einer Gesellschaft einen Platz zu finden, von der Du komplett isoliert wurdest, in der Du keine*n mehr kennst, Dich auf keine*n verlassen kannst, Du durch deinen Knastaufenthalt gerade als Frau* sozial stigmatisiert bist? In welcher Form ist es deiner Rehabilitation dienlich, dass Du weggesperrt, ausgebeutet und erniedrigt wirst?

Was: Antiknastdemo zur JVA Chemnitz
Wann: 07.03.2020 um 13Uhr
Treffpunkt: Campus Chemnitz, Reichenhainer Straße
Danach: Küche für Alle und Konzert, Subbotnik, Vetterstraße 24A

Treffpunkt zur gemeinsamen Zug-Anreise in Dresden:  10:45 Uhr Wiener Platz(HBF Dresden)

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24 Jan

Solidaritea – Internationaler Aktionstag in Solidarität mit Transmenschen im Knast

Freitag, 31.01.2020 im Malobeo, Kamenzerstr. 38

17 Uhr – Tee , Kuchen, Input zum Internationaler Aktionstag in Solidarität mit Transmenschen im Knast und Briefe schreiben an Menschen im Knast

19 Uhr – Küfa

Seit 5 Jahren gibt es mittlerweile am 22. Januar den Trans Prisoner Day of Action and Solidarity – ein internationaler Aktionstag in Solidarität mit Transmenschen im Knast.

Im Rahmen des Aktionstages wollen wir das Solidaritea im Januar nutzen, um auf die Situation von Transmenschen im Gefängnis aufmerksam zu machen. Das ist für uns die Möglichkeit an die Menschen zu erinnern, die isoliert von ihren Liebsten und dem Rest der Gesellschaft ihren Alltag hinter Gittern verbringen müssen. Wir möchten Solidarität zeigen und ein Bewusstsein schaffen für die Situation von Transmenschen im Knast.

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19 Jan

25.01. Solidarität mit Linksunten – Gemeinsame Anreise aus Dresden nach Leipzig

Am 25. Januar ist Tag ((i))! In Leipzig wird es im vorraus des beginnenden Prozesses vor dem Bundesverwaltungsgericht eine Demonstration gegen das Verbot der Plattform linksunten.indymedia.org geben. Da dürfen wir natürlich nicht fehlen:

Wir treffen uns 15 Uhr auf der Rückseite des Bahnhof Dresden Neustadt (Ausgang Hansastraße) um gemeinsam 15:22 Uhr den Zug nach Leipzig zu nehmen. Bitte kommt pünktlich, damit wir vor Ort noch Absprachen treffen können.

Auf eine kraftvolle bundesweite Demonstration!

Mehr Infos, warum, wieso, weshalb findet ihr auf soligruppe.linksunten.org

01 Jan

Infonachmittag: Initiative in Gedenken an Oury Jalloh und gemeinsame Anreise nach Dessau am 7. Januar zum 15. Todestag

Am 5. Januar um 16 Uhr
Hole of Fame, Königsbrücker Straße 39

Oury Jalloh wurde am 7. Januar 2005 an Händen und Füßen gefesselt in einer Gewahrsamszelle der Dessauer Polizei verbrannt. Erst im Herbst entschied das Oberlandesgericht in Naumburg den Fall Oury Jalloh endgültig einzustellen und das obwohl ihnen ein weiterer forensischer Bericht vorlag, der zweifelsfrei zeigt, dass Oury Jalloh bereits vor dem Brand in seiner Zelle schwere Knochenbrüche und lebensgefährliche Verletzungen elitten hatte. Dies reiht sich ein in eine lange Liste von Ungeheuerlichkeiten, die das Ausmaß des strukturellen Rassismus in Deutschland aufzeigen. Polizei, Justiz und Politik verweigern die Aufklärung und erklären seit Beginn der Ermittlungen, dass Oury Jalloh sich selbst angezündet habe!

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15 Dez

20.12. – Solidaritea – Neujahrsbriefe an Gefangene schreiben!

17 Uhr Briefe schreiben
19 Uhr Küfa
Malobeo, Kamenzer Straße 38

Das Jahr neigt sich dem Ende zu und für viele Leute bedeutet das, eine Auszeit über Weihnachten und Silvester zu nehmen, um diese Zeit gemeinsam mit Freund*innen und Familie zu verbringen. Für Personen, welche gerade im Knast sitzen, ist dies jedoch nicht möglich und gerade zu dieser Zeit bekommen sie die Einsamkeit und Isolation von der Gesellschaft zu spüren.

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18 Nov

29.11. Solidaritea – Protest und Repression in Hong Kong

Solidaritea – jeden letzten Freitag im Monat im Malobeo, Kamenzer Str. 38 ab 17 Uhr

Seit April 2019 regt sich in Hong Kong massiver Widerstand gegen die Regierung und ein umstrittenes Auslieferungsgesetz.

Schon über ein halbes Jahr lang schafft es die Protestbewegung, Millionen Menschen auf die Straße zu bringen und auch die Volksrepublik China unter Druck zu setzen. Doch was genau sind die Hintergründe der Demonstrierenden? Welche Forderungen haben sie? Welchen Repressionen ist die Protestbewegung ausgesetzt? Welchen Strategien und Taktiken bedient sie sich und was können wir von dieser Bewegung lernen?

Wir wollen mit einem kurzen Dokumentarfilm gemeinsam mehr über die Bewegung erfahren und anschließend ins Gespräch darüber kommen, warum der Protest in Deutschland und Europa so wenig Solidarität erfährt.

Ab 17 Uhr gibt es wie immer Tee und Kuchen und die Möglichkeit Briefe an Gefangene zu schreiben

Ab 19 Uhr gibts dann Essen und ein Input zum Thema Protest und Repression in Hong Kong

Wir freuen uns auf euch!

06 Jul

Alte und neue Wege durch den Knast: Solidarität gegen Repression

Wann: Samstag, 13. Juli 2019, 17 Uhr
Wo: Hole of Fame, Königsbrücker Str. 39
Was: Veranstaltung mit Gästen, die aus eigenen Erfahrungen berichten

Die Veranstaltung hat das Ziel, das Thema Knast, Repression und Solidarität wieder stärker ins Bewusstsein zu rücken. Viele politisch Aktive wurden in den letzten Jahren zu Haftstrafen von ein, zwei oder drei Jahren verurteilt und oft wurde das nur am Rande wahrgenommen.

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