26 Mai

Dortmund: Die Plattform Ruhr braucht Solidarität

Als Plattform Ruhr wollten wir am 22.5. einen Infostand zum Thema „Die Corona-Krise wirft Fragen auf“ in der Dortmunder Innenstadt durchführen. Voll beladen mit Tischen, Pavillion, Soundbox und weiteren Materialien kamen wir an der Haltestelle Reinoldikirche mit der Bahn an, als wir auf 3 Faschist*innen trafen. Namentlich Michael Brück, Pascal Ostholte, sowie einer weiteren für uns unbekannten weiblich gelesenen Person.

Gegenseitig wurde sich unvermittelt erkannt und einige Anfeindungen ausgetauscht. Beim Aussteigen aus der Bahn kam man sich sehr nahe. Daraufhin schlug Pascal Ostholte einem unserer Genossen, der gerade die Hände mit einer großen Soundbox voll hatte unvermittelt ins Gesicht, woraufhin die Box zu Boden fiel.

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17 Feb

22.02. – 29.02. Internationaler Aufruf zu Solidaritätsaktionen mit Antifaschisten in Russland


Vom 22. bis 29. Februar ist die internationale Woche der Solidarität mit den in Russland verfolgten Antifaschisten und Anarchisten. In diesen Tagen fordern wir dringend auf, die Angeklagten im Fall Netzwerk zu unterstützen, gegen das Gefängnissystem zu protestieren und Informationen über Folter zu verbreiten, die in Russland als Instrument der Unterdrückung eingesetzt werden.

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10 Mai

Vortrag „The failure of Non-Violence“ von Peter Gelderloos

In the years since the end of the Cold War many new social movements have started peacefully, only to adopt a diversity of tactics as they grew in strength and collective experiences. The last ten years have revealed more clearly than ever the role of nonviolence. Propped up by the media, funded by the government, and managed by NGOs, nonviolent campaigns around the world have helped oppressive regimes change their masks, and have helped police to limit the growth of rebellious social movements. Repeatedly losing the debate within the movements themselves, proponents of nonviolence have increasingly turned to the mainstream media and to government and institutional funding to drown out critical voices. The Failure of Nonviolence examines most of the major social upheavals following the Cold War to reveal the limits of nonviolence and uncover what a diverse, unruly, non-pacified movement can accomplish. Critical of how a diversity of tactics has functioned so far, this book discusses how movements for social change can win ground and open the spaces necessary to plant the seeds of a new world. Weiterlesen

19 Mrz

Soli-Aktion für russische Aktivist*innen in Bielefeld

In Bielefeld organisierten mehrere Aktivist*innen eine Solidaritätsaktion mit den in Russland eingesperrten und gefolterten Anarchist*innen und Antifaschist*innen. Seit unserem letzten Bericht spitzte sich die Situation weiter zu. Im ganzen Land wurden und werden Menschen verhaftet und in der Haft zum Teil mit Stromschlägen gefoltert. Ein Aktivist vom Evgeniy Karakesh wurde auf der Krim festgenommen. Ihm wird unter anderem der Vertrieb von Terrorpropaganda vorgeworfen. Immer mehr Antifaschist*innen und Anarchist*innen verlassen das Land aus Angst um sich und ihre Angehörigen, da es sowohl von der Polizei als auch von Seiten des russische Geheimdienstes FSB zu Drohungen kam. Das Wahlergebnis von über 70 % für Wladimir Putin lässt erahnen, dass die Repressionen gegen aktive Menschen weiter zunehmen werden. Weiterlesen

04 Mrz

Granaten, Folter, Entführungen – der Geheimdienst FSB greift Anarchist*innen und Antifaschist*innen in Russland an

Im Oktober wurden in Penza (Russland) mehrere Menschen, die mit der anarchistischen Bewegung in Verbindung gebracht wurden, unter dem Vorwurf der Bildung einer terroristischen Organisation zum Sturz von Putins Regime verhaftet. Nach der Folter durch Elektroschocker und anderen Methoden gaben alle bis auf eine Person ihre Schuld zu. Dies kam erst im Januar ans Licht, als mehrere Personen, die mit der anarchistischen und antifaschistischen Bewegung verbunden waren, in Petersburg verschwanden. Weiterlesen

12 Jan

19.01: Tag des Erinnerung an Stanislav Markelov and Anastasiya Baburova, getötet von Nazis in Moscow 2009

Vor 9 Jahren wurden der linke Anwalt Stanislav Markelov und die anarchistische Journalistin Anastasiya Baburova von einem maskierten Menschen in der Nähe der Metrostation angefriffen. Der Mann hatte eine Schusswaffe und tötete Markelov auf dem Platz. Anastasiya probierte den Mörder zu stoppen und wurde dabei auch erschossen. Baburova war als Reporterin bei der Zeitung Novaya Gazeta angestellt und war mit Markelov nach einer Pressekonferenz zusammen.

Danach verhafteten russische Polizisten mehrere Menschen in Verbindung mit der nationalistischen Organisation BORN („Боевая Организация Русских Националистов“ – „Kämpfende Organisation Russischer Nationalisten“), die Markelov und Baburova ermordet hatten. Die beiden waren nicht die einzigen Ziele der Nazis. BORN waren auch für die Mord an den Antifaschisten Ilia Dzambariev und Ivan Hutorskoi verantwortlich. Ausserdem war die Gruppe für 4 mehr Morde verantwortlich – insgesamt 8 Menschen. Während der Ermittlungen stelle sich heraus, dass die Gruppe Verbindungen zur russischen Regierung hatte. Weiterlesen

24 Okt

Hohe Geldstrafe für Oli und Protest vor dem Landgericht

Am 23.10.2017 fand um 14:00 Uhr Olis Berufungsprozess am Landgericht Dresden statt. Ihm wurde gefährliche Körperverletzung in Tateinheit mit Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte vorgeworfen.

Während einer Rangelei am Rande des Nopegida-Protestes soll Oli am 07.11.2016 mutwillig einen Polizisten mit einem Regenschirm verletzt haben, welchen er wetterbedingt mit sich trug. Hierfür wurde er vom Amtsgericht Dresden zu einer achtmonatigen Haftstrafe ohne Bewährung verurteilt. Weiterlesen

20 Jul

Unsere Regenschirme gegen eure Repression – Solidarität mit Oli!

Wir veröffentlichen den Solidaritätsaufruf für Oli, der auf der Unterstützer*innenseite https://www.facebook.com/SolidaritaetmitOli/ gepostet wurde.

Am Montag den 17.07 2017 wurde unser Freund (ein Teilnehmer des Gegenprotests) vom Amtsgericht Dresden zu einer 8-monatigen Haftstrafe verurteilt. Vorgeworfen wurde ihm gefährliche Körperverletzung gegen einen Polizeibeamten. Wir möchten unsere Erfahrungen der Geschehnisse gern mit euch teilen und rufen zur Solidarität mit Oli auf.

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19 Jul

Aufruf zum dritten jährlichen internationalen Solidaritätstag mit antifaschistischen Gefangenen, 25. Juli 2017

Zum bevorstehendem 25. Juli, dem internationalem Solidaritätstag mit antifaschistischen Gefangenen, befinden wir uns im Kampf gegen die Hydra des Faschismus und der rechtsradikalen Ideologie. Zwar hat das Biest in verschiedenen Teilen der Welt andere Gesichter, doch speit es überall dasselbe Gift des Nationalismus und der Bigotterie. Es dämonisiert Geflüchtete und Migrant*innen, schürt Hass auf Muslim*innen, und attackiert LGBTQ und andere Unterdrückte, die für ihre Freiheit und um ihr Leben kämpfen. Weiterlesen