25 Okt

Mehr Festnahmen von anarchistischen und antifaschistischen Aktivist:innen in Belarus

Foto: Soliaktion aus Lyon für Belarus

ABC-Belarus veröffentlichte heute folgende Infos:

Am 22. Oktober wurde der Anarchist und Antifaschist Igor Banzer nach Artikel 339 Absatz 1 Strafgesetzt – Hooliganismus mit bis zu 3 Jahren – angeklagt. Bis zur Verhandlung muss er in Haft bleiben.

Am 22. Oktober verurteilte das Gericht des Zentralbezirks in Minsk (Schabunja) die Anarchistin Valery Khotina zu 15 Tagen Haft.

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20 Okt

Anarchist:innen in Belarus aus dem Knast entlassen und neue festgenommen!

Ein Kommen und Gehen in Okrestin, dem Gefängnis in Minsk, wo Menschen meist nur vorübergehend inhaftiert werden. Viele Menschen waren dort in den letzten zwei Monaten eingesperrt, zum Glück meist nur für kurze Zeit.

Wir berichteten vor zwei Wochen über die Festnahme mehrere Aktivist:innen aus der anarchistischen und ökologischen Bewegung.
Am 16. Oktober wurden Genja und Kostja von der Druckkooperative Listovka nach 15 Tagen Haft entlassen. Mit den beiden befand sich ein weiterer Aktivist der anarchistischen Szene in Okrestin, der am selben Tag festgenommen wurde, allerdings nicht in Zusammenhang mit der Kooperative steht. Er ist auch wieder frei.

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12 Okt

Widerstand und Solidarität gegen die Soko LinX!

Erklärung zu den Verhaftungen im Verfahren gegen die „Militanten Feuerzellen gegen Knäste“

Wir erklären uns solidarisch mit den beiden Verhafteten (https://taz.de/Anschlagsserie-in-Sachsen/!5710040&s=Brandstiftung+Leipzig/) im Verfahren gegen die „Militanten Feuerzellen gegen Knäste“.

Veröffentlichung vom EA Dresden, die wir teilen möchten.

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04 Okt

Solidarität mit dem Kalabalik

Wie einige von euch vielleicht schon gehört haben, wurden vorletzten Mittwoch (16.9.) einige Wohnungen in Kreuzberg sowie die anarchistische Bibliothek Kalabalik in Berlin durchsucht. Der Vorwurf ist die Bildung einer kriminellen Vereinigung (§129). Dabei standen die Cops teilweise mit gezogenen Knarren in den Wohnungen und hielten die Leute bis zu 7 Stunden lang fest. Dabei wurden unter anderem Computer und Handys mitgenommen.

Das Kalabalik wird nicht zum ersten mal durchsucht: 2018 gab es eine Razzia infolge des G20 in Hamburg.

Mehr Infos gibt es zum Beispiel hier:

https://kalabalik.blackblogs.org/

04 Okt

Repression gegen Aktivist:innen der anarchistischen Szene in Minsk

Am 2. Oktober wurden zwei Mitarbeiter:innen vom Druck-Kollektiv „Listovka“ in Minsk festgenommen, Jewgeni Diatkowski (Genja) und Konstantin Nesterowitsch (Kostja). Mittlerweile ist bekannt, das sich beide im Untersuchungsgefängnis in Okrestin in Minsk befinden und dort auf ihren Prozess warten müssen, der wahrscheinlich am Montag stattfinden wird.

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02 Okt

Mitarbeiter:innen vom Druck-Kollektiv „Listovka“ in Minsk festgenommen

Heute wurden in #Minsk zwei Menschen vom Druck-Kollektiv „Listovka“ festgenommen, Jewgeni Diatkowski (Genja) und Konstantin Nesterowitsch (Kostja). Geja wurde am Morgen direkt im Laden festgenommen, Kostja später gegen Mittag.

„Listovka“ existiert bereits seit 2017 und ist ein Copyshop der selbstorganisiert als Kollektivbetrieb funktioniert.

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15 Aug

„Sie schlugen mich und fragten mich dabei was ich an unserem Land auszusetzen habe.“ Was erzählen Menschen, die aus dem Untersuchungsgefängnis Okresin entlassen werden?

Anja ist 19 Jahre alt. Als sie ihre Mutter unter den Wartenden sieht, rennt sie in deren Arme und steht da lange Zeit schweigend mit Tränen in den Augen. Die Frau wurde am 12. August, im shopping center „Riga“, Nahe ihres Zuhauses verhaftet. Ein Bereitschaftspolizist (OMON) packte Anja, als sie gerade auf dem Heimweg war. Sie sah eine Kolonne von Lastwagen vor sich und beschloss noch, auf ihre Vorbeifahrt zu warten.

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13 Aug

Solidaritätsaktion mit dem Aufstand gegen das Lukaschenko-Regime – 14. August 17 Uhr Alaunpark

Seit fünf Tagen kämpfen die Menschen in Belarus gegen die 26 Jahre andauernde Diktatur in Belarus. Das Lukaschenkoregime hat ausgedient, die Menschen lassen sich ihre Unterdrückung und Ausbeutung nicht länger gefallen. Diesem Aufstand begegnet das Regime mit massiver Polizeigewalt, brutalen Übergriffen und Folter auf der Strasse und in den Knästen. Die Menschen lassen sich nicht einschüchtern, aber sie brauchen auch Solidarität.

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