30 Mrz

Prisoner-Soli-Dinner am 14. April

Liebe Freund*innen,

zum Samstag, den 14. April 2018 laden wir euch herzlich zu unserem Prisoner-Soli-Dinner ins AZ Conni ein. Immer wieder kommt es vor, dass einzelne Personen aufgrund ihrer politischen Aktivität von Repression betroffen sind. Um sie nicht alleine zu lassen, wollen wir einen Abend mit Schmaus und Musik gestalten und die Erlöse den Betroffenen zukommen lassen. Also kommt zahlreich und bringt eure Liebsten mit und das Ostergeld!

Das Essen wird ab 18:30 Uhr serviert. Kommt also gerne ein bisschen eher um einen schönen Platz zu bekommen. Auch um der schönen Atmosphäre, freuen wir uns, wenn ihr nicht allzu spät auftaucht.

Wir haben uns für zwei Fälle entschieden, die wir mit dem Erlös unterstützen möchten.

Russland – Penza Fall

Im Oktober 2017 wurden in Penza (Russland) mehrere Menschen, die mit der anarchistischen Bewegung in Verbindung gebracht wurden, unter dem Vorwurf der Bildung einer terroristischen Organisation zum Sturz von Putins Regime verhaftet. Alle Menschen wurden unter anderem mit Elektroschockern gefoltert. Dies kam erst im Januar 2018 ans Licht, als mehrere Personen in Petersburg verschwanden. Diese wurden vom russischen Geheimdienst FSB entführt und ebenfalls gefoltert. Allen wird vorgeworfen Teil des „Netzwerk“ – einer terroristischen Vereinigung, die laut dem FSB gegründet wurde, um Terroranschläge während der Präsidentschaftswahlen und der kommenden Fußballmeisterschaften durchzuführen. Alle Menschen befinden sich momentan im Knast und brauchen juristische Unterstützung und die Versorgung mit Lebensmitteln und dies braucht Geld. Außerdem sind einige Aktivist*innen untergetaucht, da sie Angst vor weiterer Repression haben. Diese brauchen ebenfalls finanzielle Unterstützung.

Ungarn – Röszke 11

Nachdem am 14. September 2014 die serbisch-ungarische Grenze geschlossen wurde, strandeten rund 5000 flüchtende Menschen an dem neu errichteten Grenzzaun. Etwa 300 von ihnen entschieden sich, am Grenzübergang Röszke/Horgos für die Öffnung der Grenze zu demonstrieren. Im Zuge dieser Proteste kam es zur Verhaftung, Anklage und Verurteilung von elf Menschen, den sogenannten „Röszke 11“. Die Röszke 11 zeigen, dass Nationalstaaten zunehmend den Repressionsdruck gegen Menschen erhöhen, die versuchen sich frei zu bewegen. Die Kampagne „you can’t evict solidarity“ sammelt neben den Röszke 11 auch Geld für andere rebellische Migrant*innen, die im Knast sind und von Repression betroffen sind in Europa.

Euer ABC Dresden

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