12 Feb

Italien. Andreas Krebs im Hungerstreik – Solidarität!

Wie wir heute erfahren haben, befindet sich der kämpfende Gefangene, unser Freund Andreas Krebs, seit 2. Februar im Hungerstreik.

Laut der Diagnose der zuständigen Ärztin im Knast in Neapel, wo sich Andreas zur Zeit befindet, leidet Andreas an Nierenblutungen beider Nieren, das hat sie am 31. Jänner festgestellt. Das heißt, Andreas müsste dringend in ein Krankenhaus verlegt werden, um adäquat behandelt zu werden, das verweigert ihm jedoch die Knastleitung in Neapel! Seine Anträge diesbezüglich wurden abgelehnt, ebenso wurde vor kurzem seinem Schwager der Besuch verweigert. Begründet wird dieses Vorgehen damit, dass Andreas Teil der ‚Linken‘ sei.

Andreas hat sich aufgrund dieser unerträglichen Situation dazu entschlossen in den Hungerstreik zu treten.

Protestiert bei italienischen Konsulaten und Botschaften.

Wir fordern die sofortige medizinische Behandlung von Andreas und das Ende seiner U-Haft.

Das heißt: Er muss schnellstens aus dem Knast raus, wir haben große Angst um sein Leben. Sein aktueller Zustand ist lebensbedrohlich.

Zeigt Solidarität – in welcher Form auch immer.

Andreas freut sich sehr über Post. Aufgrund der Limitierung der Briefmarken kann er leider nicht jeden Brief beantworten, aber er richtet in jedem Brief an uns seinen Dank aus und solidarische Grüße an alle, die ihn in den letzten Monaten unterstützt haben.

Seine aktuelle Adresse:

Andreas Krebs
Sez. 1 Stz.1
Sez. Mediterraneo (CASA CIRCONDARIALE SECONDIGLIANO)
Via Roma Verso Scampia, 250,
Cap 80144 Napoli (NA),
Italy

via ABC-Wien

2 Gedanken zu „Italien. Andreas Krebs im Hungerstreik – Solidarität!

    • Ja, das sehen viele kritisch. Aber es ist eben eine Möglichkeit Druck auf Autoritäten auszuüben und den Menschen außerhalb der Gefängnisse klar zu machen, dass die (Inhaftierungs-)Umstände so gravierend sind, dass ein_e Inhaftierte_r zu solchen Mitteln greift. Am Ende ist es wohl eine von wenigen Protestformen, die eingesperrten Menschen überhaupt bleiben und wohl auch eine sehr persönliche Entscheidung dazu zu greifen. Lasst uns hoffen, dass es ihm einigermaßen geht und Menschen reagieren.

      LG zurück!

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