2 thoughts on “(Deutsch) Abschließende Gedanken zur Siegerjustiz-Debatte um und mit der Roten Hilfe von ABC Jena

  1. “Eine weitere Taktik ist der offenbar aussichtslose Versuch, innerhalb der Roten Hilfe was zu verändern.”

    warum aussichtslos? gibts dafür auch ne begründung? wenn ich mir die entwicklungen in der rh anschaue, dann ist die keineswegs so unveränderbar, wie ihr behauptet. einmal einen text schreiben und dann nochmal “abschließende” bemerkungen machen, in denen man behauptet, die “auseinandersetzung” bringe nichts – damit macht ihr es euch ganz schön einfach.

  2. Kurze Bemerkung von einem Menschen, der zur Linke DDR-Opposition gehört hat und auch jetzt noch antiautoritär-links aktiv ist. Wir waren damals nicht gegen die, wie ihr schreibt” Scheiß-DDR. Sondern gegen die “Scheiss SED”, die scheiß Stasi”, den kleinbürgerlichen Mief und den Unterdrückungs-Appartat. Wir wollten 1989 eine sozialistische DDR schaffen. Und die SED als solche, war nicht sozialistisch und kommunistisch/staatskommunistischen schon gar nicht.

    Aber die DDR hatte (so dachten wir) potenzial, ein wirklich freies und sozialistisches Land zu werden. Vielleicht nicht gleich anarchistisch. Aber zum Beispiel selbstverwaltet durch Räte. Naja war ein Irrglaube und den 16 Millionen DDR-BürgerInnen sind spätestens zur letzten DDR-Wahl am 18. März 1990 den dummen kohlschen Lügen und Märchen von gebratene Tauben, die einem ins Maul fliegen, und massenhaft geschenkte D-Mark aufgesessen. Diese bequeme Verheißung war den Schafen lieber, als sich das Paradies selbst aufzubauen. Und so blökten sie im Chor: Helmut, Helmut ….

    Und nun haben wir den Salat.

    Kurz um und nocoh einmal. Man muss nicht gleich zum Antikommunist werden, um SED- / Stasi-Schweine usw. zu hassen. Den das sind eben keine Kommunisten und waren es nicht mal in ihren feuchten Träumen.

    Beste Grüße

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