Im Gedenken an Anarchist*innnen, getötet im Kampf um Freiheit


Am 19. April 2023 wurden Finbar Cafferky, Dmitry Petrov und Cooper Andrews im Kampf gegen die Russischen Invasoren in der Ukraine, nahe Bakhmut getötet. Sie waren Anarchist*innen aus unterschiedlichen Teilen der Welt und folgten dem Ruf der Ukrainischen Bevölkerung, gegen die Übermacht des Russischen Imperiums zu kämpfen. Menschen mit unterschiedlichen Schicksalen, aber alle drei waren davon überzeugt, dass der Kampf um Freiheit die Grenzen von Staaten und Nationen überschreitet. Finbar, Dmitry und Cooper zahlten den höchsten Preis im Kampf gegen einen Feind, der größer war als jeder Einzelne von ihnen. Sie wussten, worauf sie sich einließen und welche Gefahren dieser Kampf mit sich brachte, aber ihr Wunsch nach Gerechtigkeit und Freiheit ließ sie zu Freiwilligen in der ukrainischen Armee werden.

Diese drei Menschen waren nicht die ersten Anarchist*innen, die im Kampf für die Freiheit getötet wurden. Die Geschichte zeigt uns, dass es immer wieder Anarchist*innen waren, die, wenn es die Zeiten verlangten, die Banner gegen Waffen tauschten. Im Kampf gegen Faschismus im Spanischen Bürgerkrieg oder im späteren Nazideutschland, oder in den heutigen Kämpfen in Rojava oder der Ukraine: Wir sehen schwarz-rote Fahnen, die über dem Schlachtfeld gehisst werden, um den Kampf nicht für einen anderen Staat, sondern für eine Gesellschaft zu symbolisieren, die frei von der Unterdrückung durch Kapitalismus und Autorität ist.

Die Erinnerung an die gefallene Gefährt*innen ist existenziell für unsere politische Bewegung. Die Leben derjenigen, die in Zeiten der Not nicht aufgaben, sind es, die uns zu weiteren Kämpfen inspirieren und diese Menschen in unseren Herzen und Gedanken unsterblich machen. Deshalb möchten wir uns am 18. April im AZ Conni in Dresden treffen, um derer zu gedenken, die im Kampf gestorben sind, aber in unserer Geschichte weiterleben. Für ein paar Stunden werden wir ihre Geschichten erzählen, damit sie als Teil unseres eigenen Kampfes unter uns weiterleben können.

13:00-14:00 Gedenkveranstaltung
14:00-15:00 gemeinsames Essen

1 Kommentar zu „Im Gedenken an Anarchist*innnen, getötet im Kampf um Freiheit“

  1. EKELHAFT eure Parteinahme für eine Nation, für Krieg und für Militarismus. Traurg und sinnlos auch der Tod dieser sogenannten Anarchisten, welche ideologisch geblendet, sich von den europäischen, amerikanischen und ukrainische Herrschenden blenden liessen und sich in einen Kampf für die sogenannte westliche Freiheit stürtzten. Statt sich im internationalistischen Klassenkampf mit der Arbeiter:innenklasse zu solidarisieren und gemeinsam für eine wirkliche Befreiung der Gesellschaft von Unterdrükung, Ausbeutung, Staat, Nation und Kapitalismus zu kämpfen. Dazu braucht es keinen Eintritt in irgendeine Armee, keinen sinnlosen Tod, erschossen oder getötet von einem eigentlichen Bruder für eine Sache, die reaktionärer und vergiftend nicht sein könnte (westliche Freiheit/Demokratie)…

Kommentar verfassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Nach oben scrollen