27 Feb

15. März – Tag gegen Polizeigewalt

Seit 1997 rufen Gruppen international zu Aktionen zum Tag gegen Polizeigewalt auf (15. März). Und jährlich kommt das Problem wieder und wieder. Um auf das Thema zu fokussieren und mehr Aufmerksamkeit darauf zu lenken, rufen wir ebenfalls dieses Jahr zu Aktionen auf.

Der internationale Tag gegen Polizeibrutalität wurde 1997 auf Initiative der C.O.B.P. (Montréal/Kanada) und der anarchistischen Gruppe „Black Flag“ (Schweiz) initiiert. Das Datum erinnert an den brutalen Übergriff der Schweizer Polizei am 15. März 1996 auf zwei Kinder im Alter von 11 und 12 Jahren. Seitdem gehen am 15. März jährlich weltweit Menschen auf die Straße, um der Toten zu gedenken und sich gegen Polizeigewalt zu wehren. Weiterlesen

24 Feb

Frauenkampftag 2018: Demonstration zur Frauen-JVA Chemnitz am 11. März 2018

Solidarität mit den Gefangenen-Gewerkschafterinnen der JVA Chemnitz!

Beginn: 11. März, 13 Uhr, auf dem Campus der TU Chemnitz, Reichenhainer Straße 70, 09126 Chemnitz

Aufruf der Soligruppen Jena, Leipzig und Berlin der Gefangenen-Gewerkschaft/Bundesweite Organisation

Als Gefangenen-Gewerkschaft rufen wir für den 11. März 2018 zu einer Frauenkampftags-Demonstration zur Frauen-Justizvollzugsanstalt (JVA) Chemnitz auf. Dort organisieren und engagieren sich die inhaftierten Arbeiterinnen in der Gefangenen-Gewerkschaft. Sie wehren sich dabei u.a. gegen die schweren Arbeitsbedingungen und die Folgen von Personalmangel und Überbelegung. Im September 2017 haben 40 Gefangene einen Sitzstreik im Gefängnishof gemacht und wurden anschließend dafür verfolgt. Wir wollen ihnen mit unserer Demonstration zeigen, dass sie nicht alleine sind, und ihnen Mut für die weiteren Kämpfe machen! Weiterlesen

21 Feb

Free the Röszke 11! Anarchistische Perspektive auf die Kriminalisierung von Grenzübertritten.

Vortrag und Diskussion

Freitag, 02.03.2018, 20 Uhr

Malobeo, Kamenzerstr. 38, 01099 Dresden

Nachdem am 14. September 2014 die serbisch-ungarische Grenze geschlossen wurde, strandeten rund 5000 flüchtende Menschen an dem neu errichteten Grenzzaun. Etwa 300 von ihnen entschieden sich, am Grenzübergang Röszke/Horgos für die Öffnung der Grenze zu demonstrieren. Im Zuge dieser Proteste kam es zur Verhaftung, Anklage und Verurteilung von elf Menschen, den sogenannten „Röszke 11“. Weiterlesen

31 Jan

Antifaschist festgenommen im „Terrorismusfall“ Penza – Folter durch SFB

Der folgende Text enthält Details polizeilicher Folter!

Antifaschist Viktor Filinkov, welcher der Teilnahme an einer terroristischen Organisation beschuldigt wird, wurde gefoltert. Dies erfolgt aus den Schlussfolgerung der Public Monitoring Commission von St. Petersburg (Körperkontrolle über die Einhaltung der Menschenrechte in Haftanstalten), die ihn im SIZO-3 (Haftanstalt) besuchte. Das Fazit ist bei den Redakteuren von OVD-Info erhältlich.

Kommissionsmitglieder registrierten zahlreiche Spuren von Verbrennungen von einem Taser im Brustbereich, sowie über die gesamte Oberfläche des rechten Oberschenkels und ein Hämatoms am rechten Knöchel. Weiterlesen

30 Jan

Solidarität mit den Gefangenen in St. Petersburg und Penza

Fundraising für Anwält*innen, die an den aktuellen Fällen von Hausdurchsuchungen und Verhaftungen von Anarchisten und Antifaschisten in St. Petersburg und Penza in Russland arbeiten.

Zur Zeit sind zwei Personen in St. Petersburg und fünf Personen in Pensa verhaftet, weitere sind als Zeug*innen mit dem Fall verbunden. Die Fortsetzung von Razzien und weiteren Repressionen ist durchaus möglich. Alle inhaftierten Menschen sind nach Paragraf 2 Art. 205.4 des russischen Strafgesetzbuches beschuldigt an einer terrorristischen Vereinigungen beteiligt zu sein, auf Antrag des Gerichts von Penza. Weiterlesen

30 Jan

Repression in Russland – Airsoft. Der „Terrorismusfall“ Pensa

Am 23. Januar 2018 ist in St. Petersburg der Antifaschist Viktor Filinkov verschwunden. Nach zwei Tagen wurde er gefunden. Wie die Pressestelle der St. Petersburger Gerichte vermeldet, wurde Filinkov verhaftet und hat gestanden Teil einer terroristischen Vereinigung, die eine „anarchistische Ideologie teilt“ zu sein. Einen Tag später suchten ihn Mitglieder des ONK, einer Beobachtungskommission zur Einhaltung der Menschenrechte, auf und es stellte sich heraus, dass Filnikov gefoltert wurde. Weiterlesen

12 Jan

19.01: Tag des Erinnerung an Stanislav Markelov and Anastasiya Baburova, getötet von Nazis in Moscow 2009

Vor 9 Jahren wurden der linke Anwalt Stanislav Markelov und die anarchistische Journalistin Anastasiya Baburova von einem maskierten Menschen in der Nähe der Metrostation angefriffen. Der Mann hatte eine Schusswaffe und tötete Markelov auf dem Platz. Anastasiya probierte den Mörder zu stoppen und wurde dabei auch erschossen. Baburova war als Reporterin bei der Zeitung Novaya Gazeta angestellt und war mit Markelov nach einer Pressekonferenz zusammen.

Danach verhafteten russische Polizisten mehrere Menschen in Verbindung mit der nationalistischen Organisation BORN („Боевая Организация Русских Националистов“ – „Kämpfende Organisation Russischer Nationalisten“), die Markelov und Baburova ermordet hatten. Die beiden waren nicht die einzigen Ziele der Nazis. BORN waren auch für die Mord an den Antifaschisten Ilia Dzambariev und Ivan Hutorskoi verantwortlich. Ausserdem war die Gruppe für 4 mehr Morde verantwortlich – insgesamt 8 Menschen. Während der Ermittlungen stelle sich heraus, dass die Gruppe Verbindungen zur russischen Regierung hatte. Weiterlesen